Einzelförderung

Verhaltenstraining bei Angst vor Hunden

 

Furcht und Angst sind sowohl Schutzmechanismus, als auch Motivator zum Erlernen neuer Reaktionen zur Bewältigung von "Gefahr" und daher durchaus sinnvoll. Wenn ihre Intensität jedoch überhand nimmt, führen sie zu unangepaßten Reaktionen. Bei einer phobischen Reaktion ist die Angst an ein bestimmtes Objekt (hier: Hund) geknüpft. Dem Betroffenen ist oft klar, dass es für die übersteigerte Reaktion keine Erklärung gibt. Doch diese Erkenntnis macht die Angst noch unerträglicher. Phobische Angst wird erst dann zum Problem, wenn das Objekt sich nicht gut vermeiden läßt und der Betroffene häufig damit konfrontiert wird.

 

Eine Methode kann das Erstellen einer Angsthierarchie sein, in Anlehnung an die systematische Desensibilisierung. Die Vorarbeit findet ohne Hund statt. Dieser kann erst einbezogen werden, wenn der Klient sich sicher fühlt.

 

 

 

 

Eine diagnostische Abklärung durch eine Fachperson ist erforderlich. Nach erfolgter Anamnese, wird entsprechend behutsam mit dem Verhaltenstraining angefangen. Wichtig ist es, eine gute, vertraute Beziehung aufzubauen.

 

Die weiteren Schritte (Ziele) werden mit dem Betroffenen erarbeitet und aufgestellt.


Individuelle Einzelförderung

Tiergestützte Interventionen können auch unterstützend bei Kindern mit großer Distanzlosigkeit  und zur Kontrolle der Impulsivität eingesetzt werden. Aber auch bei schüchternen Kindern zur Stärkung des Selbstbewußtseins hat man gute Ansatzpunkte. In beiden Fällen, erkennen die Kinder im Umgang mit dem Tier ihre Selbstwirksamkeit. Es besteht eine größere Bereitschaft zur Regulierung des Verhaltens. Wichtig ist das Anleiten des Kindes im Kontakt mit dem Tier und ein achtsamer Umgang. Ziele können in einem Hilfeplangespräch festgelegt werden.

Die Settings werden schriftlich und fotografisch dokumentiert.

Zielgruppe

  • Menschen mit Angst vor Hunden
  • Kinder/Jugendliche mit abweichendem Sozialverhalten

Inhalt / Ziele

  • werden individuell festgelegt

Zeitrahmen

  • Mindestens 8 Stunden plus Vor-und Abschlußgespräch (Hundephobie)
  • Mindestens 5 Stunden inkl. Vor-und Abschlußgespräch (Einzelförderung)

Kosten

  • 50,-€/Std.